Automatisches Werkzeugwechselsystem



Aufgabe

Das Werkzeugwechselsystem wird zum automatischen Einwechseln von vertikal stehenden Werkzeugen (z.B. Fräser, Schleifscheiben, Bohrer, etc.) oder prozessbedingten Hilfsmitteln (z.B. Messtaster, Messdorne, etc.) in einem Bearbeitungszentrum eingesetzt. Der Werkzeugwechselvorgang erfolgt mit einem Doppelgreifer aus dem Kettenmagazin über eine Linearachse in die Bearbeitungsspindel und umgekehrt.

Besonderheiten

  • Konzept einer KM63-Werkzeugaufnahme für Vertikalwerkzeuge mit einem Wechselpunkt im Antriebsrad des Kettenmagazins.
  • Ausführung des Doppelgreifers für eine Bearbeitungsspindel mit zwei hintereinander angeordneten Aufnahmen.
  • Einsatz eines Messtasters mit 400mm Länge.
  • Hochsteife, statische und dynamisch ausgewogene Konstruktion des Grundgestells.

Ausführung

Entsprechend des Belastungsprofils wurde das Führungssystem von Fa. Bosch Rexroth konzipiert. Für die Antriebe des Kettenmagazins, Linearhubs und Greifers (schwenken 0°-180°) wurden Servoachsen von Fa. Siemens ausgewählt. Der Quer- und Aushebehub des Greifers erfolgt hydraulisch, das Lösen der Werkzeugaufnahmen in Magazinwechsel- und Rüstposition pneumatisch.

Die Ketten- und Lineargeschwindigkeit wurden für 45m/min ausgelegt. Das Schwenken des Greifers 0°-180° erfolgt in 1,5 s.

   
Kunde Hersteller für Werkzeugwechselsysteme
Bereich Fertigung und Konstruktion
Art Beratung, Entwicklung und Konstruktion
Umfang 240 Stunden
CAD-System Solid Edge
Zzgl. Leistung Einpflegen der Konstruktionsdaten in die Datenbank des Kunden
Erstellen der Elektrik Unterlagen, Hydraulik- und Pneumatik Pläne